Exportmärkte

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Afrikas herausragendes Wachstum
Für die afrikanische Wirtschaft spielt der Aussenhandel insgesamt eine bedeutende Rolle. Auf die Ausfuhr – vor allem von Rohstoffen – gehen rund 45 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Kontinents zurück. Schätzungen zufolge lag das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr bei rund 5,5 Prozent, wenngleich ausgehend von einem vergleichsweise bescheidenen Niveau. Schrittweise verbessern sich die Investitionsbedingungen, die Rechtssysteme werden zuverlässiger, und auch die Bekämpfung der Korruption zeigt langsam erste Erfolge. Diese günstigen Rahmenbedingungen ziehen immer mehr ausländische Unternehmer an.
Afrika ist einer der am schnellsten sich entwickelnden Wachstumsmärkte mit beeindruckenden Steigerungen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und des inländischen Investments in Infrastruktur sowie einem ansehnlichen Track-Record an erfolgreichen Projekten sogar in Zeiten der letzten Finanzkrise. Dies zeigt beeindruckend, dass Afrika als Investitionsziel weit weniger riskant ist als allgemein angenommen. Gespeist wird dieses Wachstum durch den stetig steigenden regionalen Handelsverkehr zwischen den Ländern in Subsaharagebiet und die stärkere Einbindung dieser Länder in den globalen Welthandel mit Waren und Rohstoffen.
Westafrika im Speziellen verzeichnete hierbei ein schnelles Wachstum. Experten u.a. der African Development Bank (AfDB) gehen von einer tiefen Fundierung dieses Wachstums aus und rechnen nicht mit einer Umkehrung. Für 2015 wird wieder mit Steigerungsraten von über 5% gerechnet. Zusammengefasst: Afrikas Wachstums zeigt die Nachhaltigkeit Kontinents.

Chancen in Afrika
Die afrikanischen Staaten unternehmen, weitreichend unterstützt von den Geberländern und supranationalen International Finance Institutions (IFIs), erhebliche Anstrengungen, um die Infrastrukturlücke zu schließen. Die Eigeninvestitionen in die Infrastruktur betragen durchschnittlich 1,5% des BIP und 6 bis 8% der öffentlichen Haushalte. Der Privatsektor ist seit Ende der 90er Jahre der zweitgrößte Geldgeber für Infrastruktur in Afrika. In den Jahren 1990 bis 2014 haben über 400 Projekte mit privater Beteiligung das Financial Closing mit einer Gesamtinvestitionssumme von > 15 Mrd Euro erreicht. Misserfolge machen allerdings nur 3% der Gesamtinvestitionen aus. Jedoch ist der Bedarf so groß, dass weitere Investitionen in immensem Umfang dringend notwendig sind. Die privaten Investoren, Unternehmen und Finanzierungsinstitute ermöglichen ein überdurchschnittlich erfolgreiches Engagement. Experten rechnen mit Return-on-Investment- Raten von bis zu 30%! Für deutsche Unternehmen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, insbesondere in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau und in der Bauwirtschaft, von den derzeit geplanten und zukünftigen Projekten zu profitieren.